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12 einfache Regeln schützen vor Krebs

Ärztliche Zweitmeinung bei Krebsdiagnose
Bild: fotolia

Wie kann man das Krebsrisiko senken?

Das Wissen darum, wie bestimmte Krebsarten verhindert werden können, ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Und: Experten sind sich mittlerweile einig, dass ein angemessener Lebensstil das Risiko, an Krebs zu erkranken, wesentlich reduzieren kann. Ein Patentrezept für ein Leben ohne Krebs gibt es nicht, aber allein durch eine Änderung der derzeit gängigen Ernährungsgewohnheiten könnte die Krebshäufigkeit vermutlich um 30 bis 40 Prozent gesenkt werden.

Krebsexperten aus ganz Europa stellten 1987 im Auftrag der Europäischen Gemeinschaft (heute EU) den so genannten Europäischen Kodex zur Krebsprävention zusammen. Durch möglichst einfache Regeln soll jedem die Chance gegeben werden, sein eigenes Krebsrisiko so gering wie möglich zu halten. Um immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Empfehlungen einzubinden, werden diese regelmäßig überarbeitet. Mittlerweile enthält der Kodex zwölf Regeln zur Prävention und Früherkennung von Krebs:

  • Rauchen Sie nicht. Verwenden Sie keinerlei Art von Tabak (also auch keinen Kau- oder Schnupftabak).
  • Leben und arbeiten Sie in einer rauchfreien Umgebung.
  • Halten Sie ein gesundes Körpergewicht.
  • Bewegen Sie sich täglich. Üben Sie sowenig wie möglich Tätigkeiten im Sitzen aus.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund: Essen Sie viel Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Trinken Sie wenig hochkalorische zuckerhaltige Getränke. Halten Sie den Anteil an
  • verarbeitetem Fleisch, rotem Fleisch und salzhaltigen Speisen in Ihrer täglichen Ernährung gering.
  • Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum.
  • Schützen Sie ihre Kinder und sich selbst vor der Sonne.
  • Schützen Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz vor krebserregenden Stoffen.
  • Halten Sie die Belastung durch Radon zu Hause gering.
  • Für Frauen: Stillen schützt vor Brustkrebs, stillen Sie deshalb Ihr Baby, wenn Sie können. Wenden Sie eine Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden maßvoll an.
  • Lassen Sie Ihre Kinder gegen Hepatitis B (Neugeborene) und HPV (Mädchen) impfen.
  • Gehen Sie regelmäßig zur Krebsfrüherkennungsuntersuchung.

Sie haben Interesse an diesem wichtigen Thema? Dann können Sie den kompletten und ausführlichen Beitrag hier lesen.

Textquelle: krebsgesellschaft.de

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Autorenteam Sonja und Harry Bode