News Ticker

ADAC Ratgeber: Richtige Starthilfe fürs Auto

Jeden Winter kann es Probleme mit der Autobatterie geben

Wenn die Batterie versagt braucht man STarthilfe
Bild: CC0

Nichts geht mehr ohne Starthilfe!

Gerade wenn eine Batterie nicht mehr die jüngste ist, kann ihr bei den ersten Minusgraden die Puste ausgehen. Dann steht das Auto. Doch mit wenigen Tricks läuft der Wagen wieder.

Wenn der Morgen im Auto mit einem „Klack“ aus dem Motorraum beginnt, ist meist die Batterie defekt. Meist können Sie sich nun problemlos selbst Starthilfe besorgen. Mit Starthilfekabel und Spenderfahrzeug springen viele Autos wieder an. Was dabei zu beachten ist, haben wir hier zusammen gestellt:

Befindet sich das Fahrzeug an einer befahrenen Straße? Dann sichern Sie die Stelle mit Warndreieck ab und ziehen Sie eine Warnweste an, während Sie an den Fahrzeugen arbeiten.

Zu schwache Starthilfekabel taugen nichts: Ein Starthilfekabel sollte der DIN-Norm 72.553 oder der ISO-Norm 6722 entsprechen und biegsam sein. Bei Kälte verhärtet das Isoliermaterial zusätzlich. Die Polenzangen müssen komplett in Kunststoff eingehüllt sein. Nur die Kontaktteile in der Zangenspitze dürfen aus Metall bestehen.

Was muss man beachten?

Kabel richtig anschließen: Werfen Sie bitte zuerst einen Blick in die Betriebsanleitung. Sie gibt gegebenenfalls Hinweise zu speziellen Anforderungen für das jeweilige Fahrzeug. Verbinden Sie nun die beiden Pluspole mit dem roten Kabel, starten Sie dabei beim Spenderfahrzeug. Verbinden Sie erst dann mit dem schwarzen Kabel den Minuspol des Spenderfahrzeuges mit einem Massepunkt, vorzugsweise einem Metallteil am Motorblock des Pannenfahrzeugs oder speziellen Massepunkten. Halten Sie diese Reihenfolge unbedingt ein, im Extremfall könnte die Batterie zerstört und die Helfer könnten durch austretende Batteriesäure gefährdet werden.

Starten Sie nun den Motor des Hilfsfahrzeugs und versuchen Sie, das Pannenfahrzeug zum Laufen zu bekommen. Es rührt sich nichts? Dann nochmals alle Polzangen auf festen Sitz prüfen. Springt der Wagen nun an, so lösen Sie zuerst das schwarze Massekabel beim Spenderfahrzeug, anschließend entsprechend beim Pannenwagen. Schließlich kann das rote Pluskabel beim Spenderfahrzeug entfernt werden, dann erst beim Pannenfahrzeug.

Fahren Sie nun eine längere Strecke, die auch über eine Landstraße führt, damit sich die Batterie wieder laden kann. Kurzstrecken haben einen negativen Effekt.

Textquelle: ADAC

Siegel Seniorenblog

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode