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Ärztliche Zweitmeinung – mehr Sicherheit !

Ärztliche Zweitmeinung bei Krebsdiagnose unbedingt wichtig!

Ärztliche Zweitmeinung bei Krebsdiagnose
Bild: fotolia

Ärztliche Zweitmeinung kostet nichts

„Sie haben Krebs!“ – in diesem Fall sollte man schnellstmöglich eine ärztliche Zweitmeinung einholen. Wenn die schlimmsten Befürchtungen wahr werden, folgen auf den ersten Schock oft Ratlosigkeit, Zweifel und Verunsicherung: Ist es tatsächlich Krebs? Wie lange kann ich mit der Operation warten? Muss es wirklich eine Chemotherapie sein? Wie kann ich meinen Körper jetzt unterstützen? Im besten Fall erhält ein Patient eine Therapieempfehlung, die der behandelnde Arzt in einer interdisziplinären und interprofessionellen Tumorkonferenz (Tumorboard) beraten hat. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer qualifizierten Erstmeinung.

Die qualifizierte Erstmeinung sollte durch eine ärztliche Zweitmeinung überprüft werden.

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Bild: pixabay

Die qualifizierte Erstmeinung kommt zustande unter der Beteiligung aller am Behandlungsprozess beteiligten Fachrichtungen. Ihre gemeinsame Empfehlung berücksichtigt sowohl die Ausbreitung und Aggressivität des Tumors als auch bestehende Vorerkrankungen des Patienten und den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand, wie er in medizinischen Leitlinien zusammengefasst ist.

Das soziale Umfeld eines Patienten, seine Vorlieben oder Abneigungen fließen ebenfalls in diese Empfehlung ein. Denn die häusliche Unterstützung durch Angehörige oder eine geeignete Wohnsituation können für den Therapieerfolg wichtig sein. Vor Behandlungsbeginn besprechen Arzt und Patient ausführlich die einzelnen Behandlungsschritte, sodass der Patient eine informierte Entscheidung darüber treffen kann, ob er der vorgeschlagenen Therapie zustimmt oder ob doch eher ein anderer Weg gesucht werden sollte. Generell ist es für Patienten ratsam, zum Gespräch mit dem Arzt eine Vertrauensperson mitzunehmen. Denn einem Betroffenen fällt es in der belastenden Situation verständlicherweise oft schwer, genau hinzuhören und Rückfragen zu stellen.

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Der Artikel vom 18. Oktober 2016 wurde aktualisiert

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Autorenteam Sonja und Harry Bode