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Blutdruck senken ohne Medikamente

Blutdrucksenkung kann durch Hausmittel erreicht werden

Bild: CC0

Blutdruck mit Hausmitteln senken

Alle Medikamente, die einen zu hohen Druck senken sollen, können schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Daher ist es sinnvoll, sich zunächst der Hausmittel zu bedienen, mit denen sich weitgehend nebenwirkungsfrei der Blutdruck senken lässt. Bluthochdruck ist eine der großen Volkskrankheiten. Medizinisch wird diese Krankheit als „Hypertonie“, bezeichnet.

Zur Behandlung von Bluthochdruck  werden in Deutschland Pillen verschrieben: Betablocker, mit denen die übermäßige Pumpleistung des Herzens vermindert wird, Calcium-Antagonisten, mit denen die Blutgefäße erweitert werden, AT1-Blocker und ACE-Hemmer, die auf jene Hormone einwirken, die den Blutdruck einstellen und Diuretika zur Entwässerung und damit einer Verminderung der Flüssigkeitsmenge im Körper und der dafür nötigen Pumpleistung.

Jeder zweite erwachsene Mann und jede zehnte erwachsene Frau haben Bluthochdruck-Symptome. Insgesamt müssen mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland ihren Blutdruck senken.

Wie natürliche Entwässerungsmittel den Blutdruck senken

Entwässerungsmittel sind die ältesten Mittel zum Blutdruck senken. Sie haben die geringsten Nebenwirkungen und sie kommen auch als natürliche Wirkstoffe seit Jahrhunderten zum Einsatz. Zum Beispiel Brennnesselblätter, die nicht nur den Blutdruck senken: Sie wirken wasserausscheidend und spülen in Form von Tee besonders gut die Nieren durch, so dass sie bei Harnwegserkrankungen aller Art zum Einsatz kommen. So werden zum Beispiel bei Blasenentzündungen die krankmachenden Keime ausgespült und sogar Nierengrieß kann mit Brennnesselblättertee ausgeschwemmt werden.

Aber dieses Naturheilmittel kann eben noch mehr. Der hohe Kaliumgehalt der Brennnessel sorgt mit seiner harntreibenden Wirkung dafür, dass ein zu hoher Blutdruck durch vermehrte Wasserausscheidung auf ganz natürliche Weise gesenkt wird. Übermäßige Wassereinlagerungen bilden sich zurück. Den Blutdruck senken kann man auch durch Brennnesselsaft. Ihn gibt es, wie auch die getrockneten Blätter für Tee, in Reformhäusern und Apotheken. Brennnesselwirkstoffe gibt es zudem auch als Tropfen, in Tablettenform oder als Kapseln.

Den Brennnessel-Inhaltsstoffen wird in verschiedenen Studien auch eine entspannende Wirkung auf die Blutgefäße bescheinigt, ähnlich der von Calcium-Antagonisten der Pharmaindustrie, was ebenfalls zur Senkung des Blutdrucks beiträgt. Sogar die Blutgerinnung soll durch Brennnesselwirkstoffe etwas gehemmt werden, das Blut wird leicht verdünnt, was ebenfalls den Blutdruck senken kann.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode