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Capsaicin: Scharfe Chillis gegen Krebs

Mit dem Verzehr von Chilli Schoten beugen Sie der Krebskrankheit vor

Das in der Chilischote enthaltene Capsaicin kann gegen Krebs helfen.

Schon lange wird in zahlreichen Labors nach einem Wirkstoff zur Krebsbekämpfung gesucht. Bis jetzt hat jedoch keine Substanz eindeutige, wissenschaftlich-medizinische Ergebnisse geliefert (etwas anderes ist die empirische Evidenz verschiedener wirkungsvoller Naturheilmittel, die es bei vielen Völkern gibt).

Vor kurzem wurde aber festgestellt, dass einige Substanzen und Pflanzen, wie zum Beispiel Chili und Stachelannonen, über die Fähigkeit verfügen, diese weit verbreitete Krankheit zu bremsen oder sogar zu stoppen. In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass die Inhaltsstoffe des Chili wirksam gegen Krebszellen sind, zum Beispiel bei Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Außerdem konnte auch nachgewiesen werden, dass diese Wirkstoffe Krebszellen davon abhalten können, normale Zellen anzugreifen.

Bild: fotolia

Der Wirkstoff, den wir heute analysieren möchten, befindet sich in Chilischoten und scharfen Paprikas. Die krebshemmende Wirkung dieser Pflanze ist auf den Inhaltsstoff Capsaicin zurückzuführen, dieser tötet die entstandenen Krebszellen ab. Der Inhaltsstoff verlangsamt diese Krankheit nicht nur, sondern kann sie auch bekämpfen.

Was ist Capsaicin und wie wirkt es?

In diesem Beitrag werden wir aufzeigen, warum und wie Sie Lebensmittel mit Capsaicin in Ihren täglichen Mahlzeiten einplanen sollten. Auch die richtige Menge ist wichtig, damit wir Krebs vorbeugen und heilen können.

Capsaicin gegen Krebs

Capsaicin gehört zur chemischen Gruppe der Vanilloide. Diese Moleküle töten die Krebszellen ab, indem sie sich an die Proteine der Zellen (Mitochondrien) heften bis diese absterben.

Medizin Krebs Krebszelle
Bild: CC0

Noch beeindruckender ist die Tatsache, dass Capsaicin nicht nur Krebszellen abtöten kann, sondern die gesunden und normalen Zellen, die den Tumor umgeben, unversehrt lässt. Der Unterschied zwischen Krebs befallenen und gesunden Mitochondrien ergibt sich aus völlig unterschiedlichen biochemischen Eigenschaften. Dies ist ausschlaggebend dafür, dass das Capsaicin nur Krebszellen wählt und vernichtet.

Der Konsum dieser Substanz ist folglich sehr empfehlenswert um Krebs vorzubeugen. Wir finden Capsaicin in Chilis, scharfen Paprikas und anderen, ähnlichen Sorten. Wissenschaftler versuchen auf dieser Grundlage Medikamente zur schnellen und preiswerten Behandlung von Krebs zu entwickeln. Doch bis es soweit ist, empfiehlt das britannische Forschungszentrum Cancer Research UK das Krebsrisiko mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung zu senken. Auf dem Speiseplan sollten viel Gemüse und Früchte stehen.

Inzwischen gibt es verschiedene Behandlungen, die Capsaicin gegen Beschwerden wie Muskelspannungen und Schuppenflechte einsetzten. Daneben gilt es auch als Therapiemittel bei Hautkrebs.

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Der Artikel vom 22. Mai 2017 wurde aktualisiert

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Autorenteam Sonja und Harry Bode