News Ticker

Der Bitcoin Goldrausch

Bitcoin
Bild: pixabay

Löst der Bitcoin den Goldrausch des digitalen Zeitalters aus?

Mit Bitcoins das schnelle Geld machen? Die virtuelle Währung ist derzeit so wertvoll wie nie zuvor! Doch wie sicher ist der Handel wirklich?

Am 22. Mai 2017 jährte sich die erste Transaktion auf Basis der Kryptowährung Bitcoin zum siebten Mal. Programmierer Laszlo Hanyecz aus Florida ließ sich seinerzeit im Tausch für 10.000 Bitcoins zwei Pizzen der Fast-Food-Kette Papa John‘s liefern. Das entsprach damals einem Wert von 41 US-Dollar. Heute wäre dieser Bitcoin-Batzen weit über 20 Millionen US-Dollar (17,9 Millionen Euro) wert. In den vergangenen Jahren stieg der Kurs der virtuellen Währung ins Unermessliche.

Bitcoin
Bild: pixabay

Bitcoins sind eine digitale Währung, eine sogenannte Kryptowährung, die sich einer stetigen Beliebtheit erfreut. Insbesondere in Entwicklungsländern wird die Währung immer häufiger als offizielles Zahlmittel verwendet. Die digitale Währung wird weder von Regierungen noch von Banken kontrolliert, sondern jeder kann Bitcoins selber verwalten und sogar „erzeugen“.

 

Dies macht den besonderen Reiz von Bitcoins aus, denn hinter Bitcoins sitzen keine großen Zentralbanken, die Bitcoins in unendlichen Mengen drucken, sondern jeder kann selber Bitcoins schürfen – Bitcoin-Mining lautet das Zauberwort.

Was steckt hinter Bitcoin Mining?

Bitcoins werden durch die Lösung komplexer Rechenaufgaben produziert. Die Datenblöcke müssen entschlüsselt werden, um ein Bitcoin zu erzeugen. Es existieren sogenannte „Bitcoin-Miner“. Das sind Hochleistungscomputer, die nur auf ein Thema ausgelegt sind: dem Lösen komplexer mathematischer Algorithmen und der Produktion von Bitcoins. Sogar zur Miete werden Bitcoin Miner angeboten. Das Problem in der Angelegenheit ist der Kosten/Nutzen-Faktor. Derartige Hochleistungscomputer benötigen Unmengen an Energie und erzeugen eine hohe Wärmeentwicklung. Bitcoin-Mining ist ein Prozess, bei dem Rechenleistung zur Transaktionsverarbeitung, Absicherung und Synchronisierung aller Nutzer im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Das Mining ist eine Art dezentrales Bitcoin-Rechenzentrum mit Minern aus allen möglichen Ländern. Keine Einzelperson hat Kontrolle über das Netzwerk. Dieser Prozess wird analog zum Goldschürfen „Mining“ genannt. Anders als beim Goldschürfen gibt es beim Bitcoin-Mining eine Belohnung für nützliche Dienste. Die Auszahlung der jeweiligen Bitcoin-Anteile richtet sich nach der zur Verfügung gestellten Rechenkapazität.

Das Video erklärt wie Bitcoin Mining funktinoniert:

Ein weiteres Problem des profitablen Minings ist, dass das Schürfen nach Bitcoins immer komplexer wird und die Mining Difficulty stetig wachsen wird. Die „Difficulty“ ist der Schwierigkeitsgrad beim Berechnen der Blöcke. Sie ergibt sich, da der Client darauf ausgelegt ist, dass im Schnitt alle 10 Minuten ein Miner einen Block löst. Die Wahrscheinlichkeit eines Miners einen Block zu lösen, ist proportional zu seiner vorhandenen Rechenleistung. Der Grundgedanke ist, dass innerhalb von 14 Tagen 2016 Blöcke berechnet werden. Da sich jedoch die Rechenleistung permanent verändert, muss nach diesen 2016 Blöcken der Schwierigkeitsgrad angepasst werden. Es gab schon mal eine Verringerung der Difficulty, jedoch seit den ASICs steigt sie fast schon exponentiell. In nächster Zeit braucht man sich um eine Verringerung keine Gedanken machen.

Textquelle: bitcoinmag.de/computerbild.de/wallstreet-journal.de/btc-echo.de/bitcoin.de/

Siegel Seniorenblog

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode