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Droht 2019 erneut eine Hitzewelle?

Hitzewelle
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Umfrage: Vor diesen extremen Wetterereignissen fürchten sich die Deutschen

Dürre, Starkregen, Sturm oder Erdbeben: Naturkatastrophen kommen immer häufiger vor, auch in Deutschland. Bilder vom Extremschnee in Bayern im letzten Winter sind uns ebenso im Gedächtnis wie ausgetrocknete Flüsse, verdorrte Felder, Wald- und Flächenbrände im Sommer 2018.

Aber vor welchen extremen Wetterereignissen haben die Deutschen am meisten Angst und was erwarten sie für 2019? Das hat eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag der DEVK Versicherungen erfragt: 54 Prozent der Befragten rechnen dieses Jahr mit einer Hitzewelle, fast die Hälfte vermutet zudem, dass es viel stürmen wird, und immerhin 37 Prozent sagen starke Regenfälle mit Überschwemmungen voraus. Nur zwölf Prozent der Deutschen erwarten 2019 keine Wetterextreme.

Erdbeben besonders gefürchtet

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Am meisten Angst haben die Bundesbürger vor Erdbeben. Insgesamt 34 Prozent der Befragten fürchten dieses Naturereignis – besonders Frauen. Insgesamt ist die Angst vor Sturm weit verbreitet, aber auch vor Überschwemmungen und Dürre. Doch es gibt regionale Unterschiede. So machen sich tendenziell in winderprobten Bundesländern weniger Befragte Sorgen um Sturmereignisse. Eher gelassen blicken die Deutschen auf Wetterereignisse wie Sturmflut, Hagelschlag und Erdrutsch, die jeweils auf 13 Prozent kommen.

 

Eigentümer sorgen sich um Wohngebäude

Die Folgen von Unwettern wie Starkregen treffen vor allem Hauseigentümer – häufig in erheblichem finanziellen Umfang. Auf die Frage nach der wichtigsten Versicherung entscheiden sich 76 Prozent der Eigentümer laut Umfrage für die Wohngebäudeversicherung. Auf Platz zwei der wichtigsten Policen kommt die Hausratversicherung, gefolgt von Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht sowie Naturgefahrenschutz, der beispielsweise für Schäden durch Überschwemmung und Schneedruck aufkommt. Für Mieter haben Privathaftpflichtversicherung und Hausratschutz Priorität.

Naturgefahren mitversichern

Übrigens: Die Bundesländer verlangen von ihren Bürgern mehr Eigenvorsorge, um sich gegen die Folgen von Naturgefahren zu schützen. Einige haben schon angekündigt, künftig keine Nothilfe mehr zu leisten, wenn man die Schäden hätte versichern können – als Zusatz in der Wohngebäude- und Hausratversicherung. Laut DEVK sind 99,4 Prozent aller Gebäude in Deutschland problemlos gegen Elementarrisiken versicherbar. Auch die verbleibenden, besonders gefährdeten Häuser können fast alle mit Selbstbehalten oder nach individuellen baulichen Maßnahmen versichert werden.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode