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Eisenkraut (Verbena officinalis)

Probieren Sie die Wirkung dieser vielfältigen Heilpflanze

Eisenkraut, Heilpflanze,
Bild: fotolia

Das Eisenkraut – ein Wunderkraut?

Dem Eisenkraut – auch Wunderkraut genannt- wurden im Altertum magische Kräfte zugeschrieben. Es war ein Zauberkraut, welches gegen Geister und Dämonen helfen sollte und bewahrte angeblich das Haus vor Schäden.

Eisenkraut, Heilpflanze,
Bild: pixabay

Der Göttin Isis wurde einst im alten Ägypten ein Kraut geweiht, dem besondere Heilkräfte nachgesagt wurden und so den Namen „Isiskraut“ erhielt. Das zähe Kraut der Mondgöttin verbreitete sich auf der ganzen Erde und wurde bei uns unter dem Namen Eisenkraut bekannt. Dieser Name „Eisenkraut“ zeugt von der heilenden Kraft dieser Verbenen-Art bei Wunden, die in den früheren Zeiten der großen Schlachten ja oft durch Eisenklingen verursacht wurden.

 

Wild auf sonnigen Wiesen fällt es meist dann erst auf, wenn es im Hochsommer blüht und der Landschaft durch seine Blüte einen lilafarbigen Anstrich verleiht. Die Heilpflanze ist außerdem eine sehr zähe Heilpflanze, dessen Anbau ohne Probleme gelingt.

Eisenkraut, Heilpflanze,Verbena officinalis
Bild: pixabay

Die Kelten und die Germanen benutzen diese Heilpflanze um Wunden zu heilen. Schon früh wurde von den Menschen erkannt, dass diese Heilpflanze entzündungshemmende sowie harntreibende Wirkung hat. Nachgesagt wurden der Pflanze auch Hilfe bei Geschwüren und Brandwunden. Weiterhin hilft es bei nervösen Beschwerden sowie Schlaflosigkeit.

Tatsächlich ist inzwischen durch medizinische Studien belegt, dass Griechisches Eisenkraut positive Effekte auf das Gehirn bei Patienten mit Depressionen und ADHS hat.

 

Bei an Alzheimer Erkrankten konnte sogar eine Verbesserung der Gedächtnisleistung nach der Behandlung mit Griechischem Bergtee festgestellt werden.

Das Eisenkraut blüht von Juli bis September – es wächst vorzugsweise im Halbschatten oder in der Sonne. Im Süden von Frankreich wird aus der Pflanze ein wohlriechendes Öl hergestellt. Von dem Eisenkraut gibt es zwei verschiedene Sorten – das gewöhnliche Eisenkraut sowie das griechische Eisenkraut. Beide Sorten von Eisenkraut haben eine ähnliche Wirkung, aber ein verschiedenes Aussehen.

Griechisches Eisenkraut, auch als Griechischer Bergtee bekannt, wird schon seit der Antike von Hirten als Tee getrunken. Der Kräutertee schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch eine gesundheitsfördernde Wirkung. Der griechische Bergtee ist auch in den letzten Jahren in Deutschland immer beliebter geworden.Nach wie vor wird wild wachsendes Griechisches Eisenkraut hauptsächlich von Bauern und Hirten gesammelt und auf traditionelle Weise getrocknet.

Bei folgenden Beschwerden hat sich Eisenkraut bewährt: 

  • Bronchitis
  • Keuchhusten
  • Gallenschwäche
  • Leberschwäche
  • Halsschmerzen
  • Fieber
  • Mandelentzündung
  • Krämpfen
  • Blasensteine, Nierensteine
  • Rheuma
  • Sodbrennen
  • Geschwüren
  • Ekzemen

Das sind die heilenden Inhaltsstoffe des Eisenkraut

  • Kieselsäure
  • Schleime
  • Ätherische Öle
  • Verbenalin
  • Alkaloid
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Gerbsäure
  • Glykoside
  • Alpha-Sitosterol

Nebenwirkungen von Eisenkraut

Derzeit sind bei der Einnahme von Eisenkrautpräparaten keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Mitteln bekannt. Auch Gegenanzeigen wurden bisher nicht nachgewiesen.

Eisenkraut gibt es als Tee, Tropfen und Dragees.

Bezugsquellen:

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www.stauden-stade.de

Darüber hinaus erhalten Sie Eisenkraut auch in Ihrer Apotheke. Onlinebestellungen im Internet sind normalerweise günstiger, aber die Versandkosten müssen beachtet werden.

Hinweis: Wir erhalten keine Vergütung für die Nennung von Bezugsquellen!

Der Originalartikel vom 24.02.2014 wurde aktualisiert.

Textquellen auszugsweise: Wikipedia/gesunde-hausmittel.de/natur-lexikon.com/t-online.de/krauter/fid-gesundheitswissen.de/heilpflanzen-online.com!gesundheit.de

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Autorenteam Sonja und Harry Bode