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Elektromobile und E-Scooter: Vorsicht bei der Fahrt

Elektromobile, E-Scooter
Bild: adobe

Die Risiken bei Elektromobilen und E-Scootern

Ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen erhalten durch die Nutzung von Elektromobilen oder E-Scootern die Möglichkeit, ihr Leben weiterhin selbstständig zu gestalten. Doch das Fahren mit den praktischen Fahrzeugen birgt auch Risiken. Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, klärt über Unfallgefahren und Vermeidungsmöglichkeiten auf.

Wer mit einem E-Mobil oder einem E-Scooter unterwegs ist, darf grundsätzlich in Bereichen fahren, die für Fußgänger freigegeben sind. Dazu gehören zum Beispiel Gehwege und Fußgängerzonen. Laut Straßenverkehrsordnung müssen Fahrer in diesen Bereichen jedoch die Schrittgeschwindigkeit einhalten.

Risiken bei Gebrauch

Elektromobil, E-Scooter
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Und das ist auch sinnvoll, weil das Fahren mit erhöhter Geschwindigkeit Risiken birgt. Das Elektromobil kann zum Beispiel kippen und schmerzhafte Verletzungen verursachen, wenn
unvorhergesehene Geschehnisse abrupte Lenkmanöver erfordern. Die Unfallgefahren, die von Elektromobilen und E-Scootern ausgehen, sollten daher nicht unterschätzt werden, warnt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH. Sie empfiehlt das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung und eine vorausschauende Fahrweise.

 

 

Was kostet ein Elektromobil?

Elektromobil Geschwindigkeit Reichweite Kosten
Kompaktmodelle bis 6 km/h bis 12 km 1.000 – 2.000 €
Standardmodelle 6 – 15 km/h bis 70 km 1.500 – 6.000 €
Kabinenfahrzeuge 6 – 15 km/h bis 70 km 6.000 – 10.000 €
Spezialmodelle bis 6 km/h bis 40 km 2.500 – 6.000 €

Günstige Einsteigermodelle gibt es schon ab 1.000 Euro. Diese verfügen zwar über eine geringere Ausstattung, sind jedoch kleiner, leichter und wendiger! Neben den Anschaffungskosten kommen darüber hinaus Unterhaltskosten auf Sie zu.

Zuschüsse beachten – Diese Kosten übernimmt die Krankenkasse

Die Krankenkassen übernehmen ganz oder anteilig die Kosten für ein Elektromobil. Dies gilt nicht nur für die Anschaffung, sondern auch für notwendiges Zubehör und die Unterhaltskosten.

Wichtig: Voraussetzung für die Kostenübernahme ist eine Verordnung vom Arzt, die die medizinische Notwendigkeit des Elektromobils ausweist. Als Sonderform des Elektrorollstuhls ist ein Elektromobil ein anerkanntes Hilfsmittel:Krankenkassen übernehmen jedoch nur die Kosten für Elektromobile, die über eine Hilfsmittelnummer verfügen. Darauf sollten Sie bei der Beratung im Fachhandel achten! Hinweis: Krankenkassen tragen die Kosten nur für Elektromobile bis 6 km/h. Wenn Sie ein Seniorenmobil möchten, welches eine höhere Geschwindigkeit hat, müssen Sie die Mehrkosten dafür selber tragen.

Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass jede Krankenkasse die Kostenübernahme verschieden handhabt: Einige Krankenkassen sind kulanter als ander. Deswegen ist es sinnvoll, bereits im Vorfeld mit der Kasse ins Gespräch zu gehen.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema finden Sie hier:

Textquelle: das-sichere-haus.de/elektromobil-ratgeber.de

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Autorenteam Sonja und Harry Bode