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Krebsrisiko durch den neuen Mobilfunkstandard 5G?

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Bild: adobe - © Severin Lonka

Krebsrisiko durch 5G Telefonate?

Die Technologie für den Mobilfunk steht im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Aber die Regierungen fördern den Ausbau unbeirrt. Große Unsicherheit. Selbst Smartphone-Hersteller raten zu Abstand von den Geräten.

Der geplante europaweite Ausbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) birgt große ökonomische und technische Risiken und stößt bei der Bevölkerung in einigen EU-Ländern auf erheblichen Widerstand. Das berichtet das Journalistenteam Investigate Europe im Tagesspiegel am Sonntag. Demnach ist es unsicher, ob sich die auf rund 500 Milliarden Euro geschätzten Investitionen jemals rentieren werden. Zudem deutet eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, und etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

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Bild: pixabay

Die geplanten 5G-Anwendungen vom „Internet der Dinge“ bis zum autonomen Fahren passen nicht zum Geschäftsmodell der Telekom-Branche, berichtet der britische Telekom-Experte William Webb, der als Berater weltweit gefragt ist. Das basiere auf den monatlich gezahlten Gebühren der Nutzer, aber diese Umsatzquelle lasse sich nicht mehr steigern. Schon bei der Einführung von 4G, auch LTE genannt, sei es nicht gelungen, dafür höhere Gebühren zu kassieren.

Die Verheißungen von der mobilen Datenzukunft mit 5G sei „nur ein Mythos“, warnt Webb. „Welche Anwendungen für 5G am Ende auch kommerziell erfolgreich sind, ist derzeit völlig offen“, bestätigt Thomas Magedanz, der beim Berliner Fraunhofer-Institut für Kommunikationssysteme die 5G-Forschung leitet. Bisher gebe es „jenseits der Automatisierung in den Fabriken noch keine klaren Geschäftsmodelle“.

Textquelle: Der Tagesspiegel

Sie haben Interesse an diesem wichtigen Gesundheitsthema? Dann können Sie den kompletten Beitrag beim Tagesspiegel hier lesen.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode