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Gebärmutterhalskrebs! Wieviel Kontrolle ist notwendig?

Wieviel Kontrolle bei Gebärmutterhalskrebs?

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Bild: fotolia

Frauen in Deutschland und den USA sollen möglicherweise seltener auf Gebärmutterhalskrebs getestet werden.

Grund dafür sind andere Tests und Impfprogramme. Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit humanen Papillomviren (HPV). Sie werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen.

Meistens verursachen die Viren keine Probleme und verschwinden von selbst. Hält die Infektion jedoch an, können sich Zellen des Gebärmutterhalses verändern, dann steigt das Krebsrisiko. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland etwa 1500 Frauen an der Krankheit. 90 Prozent der weltweiten Gebärmutterhalskrebserkrankungen werden von HP-Viren verursacht.

Seit einigen Jahren ist es möglich, gegen mehrere HPV-Stämme zu impfen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung für Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren. Zusätzlich können sich Frauen in Deutschland jährlich mit dem sogenannten Pap-Test auf Gebärmutterhalskrebs testen lassen.

Verhandlungen in Deutschland laufen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet über den Leistungsanspruch der gesetzlich Versicherten in Deutschland. Er erwägt nun, die Untersuchungsintervalle deutlich zu verlängern.

Aktuell werden Frauen in der Regel jedes Jahr mithilfe des Pap-Tests getestet, bei dem ein Abstrich vom Gebärmutterhals genommen wird. Unter dem Mikroskop lassen sich dann Krebsvorstufen oder Entzündungen entdecken.

Der G-BA diskutiert nun, ob Frauen ab 35 nur noch alle drei Jahre auf Gebärmutterhalskrebs getestet werden sollen. Dafür ist eine Kombinationsuntersuchung geplant: bestehend aus dem Pap-Test und einem Test auf HP-Viren.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode