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Hautkrankheiten – Dermatose, Ekzeme, Allergien, Neurodermitis

Bei ernsthaften Hautproblemen unbedingt zum Arzt!

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Bild: fotolia

Eine Hautkrankheit (medizinischer Begriff: Dermatose) ist eine Erkrankung der Haut. Hautkrankheiten werden von einem Dermatologen (Hautarzt) behandelt.

Auch Erkrankungen der Hautanhangsgebilde (Haare, Nägel, Talg- und Schweißdrüsen) werden zu den Hautkrankheiten gezählt, da diese auch als Adnexorgane bezeichneten Strukturen epidermaler Abstammung sind, auch wenn sie zum Teil tief in der Dermis liegen.

Dermatologen behandeln an einigen Zentren auch Patienten mit AIDS, als Venerologen auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut manifestieren, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch verschiedenste Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet.

Kein anderes Organ des menschlichen Körpers weist eine so hohe Zahl an krankhaften Veränderungen auf wie die Haut, da die Haut u. a. als Grenzorgan des menschlichen und tierischen Körpers vielfältigsten Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt ist.

Die Haut ist der Spiegel der Seele

Die Ursachen für die verschiedenen Hautkrankheiten sind sehr vielfältig; sie können auf Erkrankungen wie Hautkrebs hinweisen, aber auch durch Stress, Infektionen oder erbliche Gegebenheiten ausgelöst werden. Die Haut ist oftmals ein Spiegel für den gesamten Gesundheitszustand des Menschen. Treten krankhafte Hautveränderungen auf, hat dies meist einen tieferen Hintergrund. Die gängigsten Krankheiten sind Schuppenflechte, Neurodermitis, Pusteln, Krusten, Ulcus, allergische Ekzeme, Furunkel, Scharlach, Lepra, Masern, Pocken, Röteln und Hautpilz. Einige Hautveränderungen sind nicht besorgniserregend und stören allein aus kosmetischen Aspekten, andere hingegen können ansteckend sein und sollten schnell von einem Dermatologen behandelt werden.

Ob psychische Probleme die Ursache oder die Folge von Hautkrankheiten sind, ist immer noch nicht wissenschaftlich geklärt. Doch das ist auch gar nicht so wichtig. „Viel bedeutsamer ist es, die Wechselwirkung zwischen Psyche und Haut zu erkennen“, sagt der Münchener Diplom-Psychologe Lothar Niepoth: „Für den Therapeuten ist es entscheidend festzustellen, welche Gefühle, Verhaltensweisen und Ereignisse auf die Erkrankung zurückwirken und sie verschlechtern oder verbessern.“

Textquelle auszugsweise: paradisi.de/aertzeblatt.de/

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Autorenteam Sonja und Harry Bode