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Influenza-Saison naht! Grippeimpfung wird Älteren und chronisch Kranken empfohlen!

An Impfung gegen Influenza (Grippe) denken

Grippeimpfung
Bild: CC0

Mit der kalten Jahreszeit beginnt die Influenzasaison (Grippe).

Fällt die saisonale Grippewelle stark aus, so kann sie viele tausend Menschen das Leben kosten – so wie 2014/2015, als nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts 21.300 Menschen infolge der Influenza verstarben.

Arzt beim impfen
Bild: fotolia

Besonders ältere und chronisch kranke Menschen tragen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Dennoch lassen sich leider viele Menschen nicht gegen Influenza impfen. Die Gefahren der Erkrankung, aber auch Nutzen und Risiken der Impfung würden vielfach falsch eingeschätzt. Die Akzeptanz der Impfung sei in Deutschland besorgniserregend gering, beklagt die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI). Die Fachgesellschaft empfiehlt insbesondere älteren und chronisch kranken Menschen, sich jetzt gegen Grippe impfen zu lassen.

Zwischen 50 und 60 Prozent der über 65-Jährigen lassen sich jedes Jahr gegen Influenza impfen, bei den chronisch kranken Menschen lag die Quote in den vergangenen Jahren bei 40 bis 60 Prozent. „Das sind besorgniserregend schlechte Quoten, wenn man bedenkt, dass gerade diese Gruppen durch Influenza besonders gefährdet sind“, sagt Professor Dr. med. Bernd Salzberger, Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI). In der gesamten Bevölkerung liegt die Influenza-Impfrate bei etwa 30 Prozent.

Die Impfung kann Symptome einer Erkältung auslösen

Unzureichendes Vertrauen in die Impfung und die Ansicht, Influenza sei keine gefährliche Erkrankung, sind die am häufigsten vorgetragenen Gründe von Menschen, die nicht geimpft sind. Dies zeigte eine 2015 veröffentlichte Umfrage von Forschern des Robert Koch-Instituts unter 1.519 Erwachsenen. So war beispielsweise die Hälfte der älteren und chronisch kranken Menschen – also derjenigen, denen die Impfung explizit empfohlen wird – der Ansicht, die Influenza-Impfung könne die Erkrankung selbst auslösen. „Das ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Tatsächlich ist dies aber nahezu ausgeschlossen, denn die Impfung enthält Proteine aus abgetöteten Erregern, also keine vermehrungsfähigen Erreger“, so Salzberger.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode