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Innenraumbeleuchtung für Senioren – Sicherheit und Gesundheit

Lassen Sie sich bei der Auswahl der Beleuchtung von einem Fachmann beraten!

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Die Augen werden mit dem Alter nicht besser, umso wichtiger ist deshalb die Innenraumbeleuchtung für Senioren.

Bei der Beleuchtung im Wohnraum kommt es vor allem auf die Sicherheit und die Gesundheit an. Stolpergefahren lauern überall, speziell im Gefahrenbereich Treppe ist eine ausreichend helle Beleuchtung elementar wichtig, um Unfällen vorzubeugen. Licht, bzw. warmweißes und kaltweißes Leuchtmittel, hat aber auch noch einen anderen Nutzen. Erfahren Sie hier, welchen Einfluss Licht auf die Gesundheit hat und welche Vorteile warmweiße und kaltweiße Leuchtmittel mit sich bringen.

Stolpergefahr nimmt im Alter zu – nicht mit der richtigen Beleuchtung

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Bild: fotolia

Die Sturzgefahr nimmt mit zunehmendem Alter zu. Grund hierfür sind in erster Linie die schwindende Kraft, die steifen Gelenke und das abnehmende Sehvermögen.

Stolperfallen gibt es im Haushalt genügend. Zu eng gestellte Möbel, rutschige Fliesen, zu hohe Türschwellen, Teppichkanten und Haustierspielzeug sind dabei die Hauptverursacher.

Mit geschickt platzierten Leuchten lässt sich die Gefahr zu Stürzen vielleicht nicht vermeiden, aber zumindest verringern. Rentner sollten beispielsweise darauf achten, dass die Deckenlampe den Raum ausreichend hell beleuchtet. Wirkt das Licht durch den Lampenschirm der Deckenlampe zu diffus und weich, dann kann eine zusätzliche Stehlampe Abhilfe schaffen.

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Eine ausreichend helle Innenraumbeleuchtung sollte vor allem im Flur gewährleistet sein. Da bei mehrstöckigen Gebäuden oder (Maisonette-) Wohnungen die Treppe in der Regel im Eingangsbereich verbaut wird, ist die Stolpergefahr hier besonders groß. Auch umherliegende Gegenstände wie Schuhe oder Jacken können das Risiko eines Unfalls erhöhen. Im Jahr 2013 war die Anzahl der Todesopfer durch Treppenstürze um 17 % höher, als bei Verkehrsunfällen.

 

Die Flurbeleuchtung kann der Unfallgefahr massiv vorbeugen. Flurlampen haben eine wichtige orientierungsgebende Funktion und schützen den Rentner, den Rollstuhlfahrer und natürlich auch alle anderen Personen vor Zusammenstößen mit Garderobe, Einrichtungsgegenständen etc. Ideal geeignet sind Bewegungsmelder, die die Flurbeleuchtung automatisch anschalten, sobald sich jemand nähert. Einige Händler haben sich auf Flurlampen spezialisiert und bieten überdies auch behindertengerechte und altersgerechte Smart-Home Lösungen an.

Die Innenraumbeleuchtung und deren Einfluss auf die Gesundheit

Licht und Gesundheitslicht (Sonnenlicht und künstliches Licht) beeinflusst die Gesundheit. Von entscheidender Bedeutung ist das Schlafhormon Melatonin. Melatonin steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus – auch bekannt als die innere Uhr. Während Tageslicht die Produktion von Melatonin senkt, fördert die Dunkelheit die Melatoninproduktion. Ältere Menschen produzieren weniger Melatonin als junge Menschen, weswegen Schlafstörungen häufiger bei Senioren vorkommt.

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Bild: pixabay

Hinsichtlich der Melatoninausschüttung ist die Unterteilung zwischen warmweißen und kaltweißen Leuchtmitteln entscheidend. Kaltweiße Leuchtmittel haben einen höheren Blauanteil in Ihrer Lichtfarbe und sorgen für eine Melatoninunterdrückung. Die Lichtfarbe wird in der Einheit Kelvin gemessen. Hat eine Lichtquelle einen Kelvin-Wert von mindestens 3200 Kelvin, dann kann man von einem kaltweißen Leuchtmittel sprechen.

 

 

Kaltweiße Leuchtmittel wirken aktivierend und konzentrationsfördernd, warmweiße Leuchtmittel wirken hingegen beruhigend und entspannend. Diese Vorteile sollte man sich bei der Innenraumbeleuchtung zu Nutze machen. Im Schlafzimmer empfiehlt sich eher eine warmweiße Lichtfarbe, um einen gesunden Schlaf zu fördern. Im Wohnzimmer morgens beim Zeitunglesen darf die Pendelleuchte über dem Esstisch gerne etwas neutralweißer (3000 Kelvin) leuchten.

Künstliches Licht hat einen Einfluss auf unseren Lebensrhythmus und unsere Stimmung. Studien zu Folge erhöht Kunstlicht das Risiko an Brust- und Prostatakrebs zu erkranken. Eine dauerhafte Kunstlicht-Aussetzung ist daher nicht zu empfehlen.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode