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Johanniskraut (Hyperikum perforatum)

Die Einnahme von Johanniskraut Arznei unbedingt vorher mit dem Arzt abklären

Johanniskraut
Bild: pixabay

Johanniskraut – ein Kraut gegen Alzheimer?

Johanniskraut-Extrakt kann Plaques im Gehirn vermindern. Auf der Suche nach einem wirksamen Mittel gegen die gefürchtete Krankheit Demenz sind Wissenschaftler fündig geworden. Wie NTV berichtet, fand man dies durch Zufall heraus. Johanniskraut – im Volksmund auch Herrgottsblut genannt – wurde im Rahmen einer Studie gegen Depression auch als Mittel gegen Demenz getestet. Angewendet wurde ein 80% Extrakt vom Johanniskraut, da diese Mischung sich als das wirksamste in den Untersuchungen herausgestellt hatte.

Alzheimer-Demenz

Die Alzheimer-Demenz (AD) ist eine seit mehr als 100 Jahren beschriebene Erkrankung deren eigentliche Ursache trotz großer Anstrengungen noch immer nicht bekannt ist. Sie macht zwei Drittel aller Demenzerkrankungen aus. Aktuell wird von mehr als 30 Millionen Erkrankten weltweit ausgegangen.

Neueste Hochrechnungen zeichnen ein dramatisches Szenario mit 106 bis 360 Millionen Erkrankten im Jahr 2050. Diese neurodegenerative Erkrankung beginnt schleichend bereits im Alter von 45 bis 50 Jahren. Erst 20 bis 30 Jahre später finden sich die klinischen Symptome im Alltag. Es kann damit beginnen, dass man im Kaufhaus steht und plötzlich nicht mehr den Ausgang findet oder den Einkauf an der Kasse stehen lässt. Bereits geringe Störungen des Gedächtnisses, die erstmalig auftreten, können Vorboten dieser Erkrankung sein.

Johanniskraut
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Das am besten wirksame Extrakt von den im Mausmodell getesteten ist als pflanzliches Antidepressivum bereits auf dem Markt und wird derzeit von Patienten genutzt, die bereits darum wissen. Das Präparat nennt sich LAIF900. Es stellte sich in den aktuellen Rückmeldungen der Patienten beziehungsweise Hausärzten als sehr wirksam heraus. Es gibt Betroffene, die nach dem Einsatz wieder lesen und schreiben konnten.  Das zeigt uns, dass die Aktivierung funktioniert. Nach den derzeitigen Erfahrungen können wir sagen, dass nach zwei Monaten das Präparat anschlagen sollte.

Ein gutes Mittel gegen Angststörungen und Innere Unruhe.

Zum Thema der Wirksamkeit von Johanniskraut gegen Panik-Attacken und Angstzustände existieren bereits Studien. Beides ist oft an depressive Verstimmungen gekoppelt beziehungsweise ein Teil davon. Angstzustände können sich auch als Folge von traumatischen Erlebnissen oder Unfällen einstellen. Innere Unruhe kennzeichnet einen Zustand, in dem Patienten zappelig, reizbar und hyperaktiv auf die Alltagsanforderungen reagieren. Die verstärkte Unruhe wirkt auch erschöpfend und bringt einen wahren Teufelskreis in Gang. Spannungskopfschmerzen, Migräne, Ischias oder Gastritis wird in solchen Fällen noch Vorschub geleistet.

Johanniskraut sorgt also für Entspannung, innere Ruhe und ermöglicht es dadurch den Patienten, wieder neue Kräfte zu schöpfen. Dabei wirkt es nicht etwa betäubend, im Gegenteil: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit verbessern sich ebenfalls.

Das Arzneimittel ist zur Zeit in zwei verschiedenen Varianten erhältlich. Das verschreibungspflichtige Medikament LAIF900 ist für mittlere und schwere Depressionen gedacht. Aber es gibt auch eine Variante des Medikaments mit dem Namen LAIF900 Balance, welches frei verkäuflich ist.

Wichtiger Hinweis:

Die Informationen über Nahrungsergänzungsmittel oder Naturheilmittel dienen rein informativen Zwecken und dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Sie beinhalten keinerlei Empfehlungen bezüglich bestimmter Diagnose- oder Therapieverfahren. Die Inhalte dürfen niemals als eine Aufforderung zur Selbstbehandlung oder als Grundlage für Selbstdiagnosen und -medikation verstanden werden.

Der Artikel vom 23. Januar 2014 wurde überarbeitet

Textquellen: Wikipedia/zum Teil NTVjohanniskraut.net

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Autorenteam Sonja und Harry Bode