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Katzenkralle (Uncaria tomentosa)

Unbedingt auf die Nebenwirkungen bei der Katzenkralle achten!

Katzenkralle, Alternative Medizin, Naturheilmittel, Heilpflanze
Bild: fotolia

Katzenkralle –  die Pflanze ein Wundermittel gegen Krebs?

Die Katzenkralle, ein lianenartiges Gewächs des Amazonasgebiets, gilt unter den Ureinwohnern Perus schon lange als Wundermittel. Bei der von den Indios traditionell zur Wundheilung verwendeten Una de Gato (englisch: Cats Claw) handelt es sich um ein natürliches Immunstimulanz der besonderen Sorte.

Aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigen die uralte Erfahrung der peruanischen Indianer hinsichtlich der stoffwechselfördernden, antiviralen Wirkung der Cats Claw sowie ihre antikarzinogenen Eigenschaften.

Indianer kennen ihre Heilkraft!

Die Naturmedizin hält da für uns eine Reihe von Heilpflanzen bereit. Eine aber ist besonders interessant, weil auch die wissenschaftlichen Studien dazu überzeugend und faszinierend sind. Wenn man also etwas als Vorbeugung gegen die Krankheit Krebs unternehmen will, dann sollte man sich mit der Pflanze „Katzenkralle“ beschäftigen. Bei den Indianern des Regenwaldes galt die Katzenkralle immer schon als Liane mit besonderer Heilkraft. Vor allem die Ashaninka-Indianer schätzten sie sehr und kurierten damit gesundheitliche Probleme im Magen, Darm, in den Nieren und in der Blase. Man setzte sie aber auch zur besseren Wundheilung ein, gegen Gelenkschmerzen und Geschwüre.

Katzenkralle Bild
Bild: Wikipedia

Katzenkralle (Uncaria tomentosa) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) gehört. Sie ist besonders als Bestandteil in Medikamenten bekannt. Sie hilft, den Anteil der T-Lymphozyten und die Makrophagen-Produktion zu erhöhen, das Blut zu tonifizieren und es kann zudem als ein vielseitig einsetzbarer Infektionsbekämpfer eingesetzt werden. Die Pflanze ist in der Lage, die Lipid-Matrix in den Zellwänden zu reparieren. Diese Heilpflanze kommt auch gegen Arthritis, Gastritis, Krebs , Rheuma, Herpes, Allergien, Diabetes, Bluthochdruck, Thrombosen und andere Krankheiten zum Einsatz. Ein Bestandteil der Katzenkralle -das Alkaloid Rynchophyllin- hindert die Trombozyten daran sich aufzuhäufen und zu verklumpen. Dies bedeutet für die Katzenkralle, dass sie als Vorbeugung gegen Schlaganfall und Herzinfarkt eingesetzt werden kann.

Inhaltsstoffe von Katzenkralle

Ein besonders wichtiger Inhaltsstoff der Katzenkralle sind die sogenannten Alkaloide, als auch Quinovinsäureglykoside, Plflanzensterole, Terpenoide, Flavonoide, sowie Triterpene.

  • Alkaloide sind Pflanzenstoffe, von denen es über 10000 gibt. Diese natürlichen Stoffe wirken sich positiv auf den Organismus aus.
  • Quinovinsäureglykoside sind zuständig für die entzündungshemmende Wirkung dieser Heilpflanze, auch Studien beweisen nachweislich diesen Effekt.
  • Pflanzensterole oder auch Pflanzensterine sind wichtige Naturstoffe, welche sich nach ihre Vorkommen in Zoosterine (aus Tieren), Phystosterine (aus Pflanzen) und Mycosterine (aus
  • Pilzen) unterteilen lassen. Flavonoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und werden auch in vielen Arzneimitteln verwendet. Unter anderem gegen Magen Darm Beschwerden
  • oder Herz Kreisluaferkrankungen. Terpenoide gehören auch zu den Naturstoffen, sie sollen die Mitochondrien des Körpers schütze.

Nebenwirkungen bei Einnahme der Katzenkralle

Katzenkralle Nebenwirkungen sind dabei jedoch auch bekannt. Vor allem im Hinblick auf eine falsche Dosierung, können Katzenkralle Nebenwirkungen auftreten. Vor allem ihre Eigenschaft als (natürliche) Heilpflanze verführt so manchen Patienten dazu, es mit der Dosierung nicht so genau zu nehmen und nach dem Motto “viel hilft viel” den Körper mit Katzenkralle Nebenwirkungen zu belasten.

Die Reaktionen des Körpers sind dabei vielfältig und variieren von Mensch zu Mensch.

Bekannte Nebenwirkungen sind:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel

Daher unbedingt auf die Dosierung der Katzenkralle achten! Auf keinen Fall in der Schwangerschaft einnehmen! Die notwendige Menge für eine wirksame Dosis liegt bei 2-6 Gramm und kann bis maximal 20 Gramm erhöht werden.

Die Katzenkralle wird in verschienenen Darreichungsformen zum Verkauf angeboten. Es gibt sie als Tee, Kapseln und Tabletten.

Bezugsquellen:

(Wir erhalten keine Provision für die Nennung von Bezugsquellen)

www.vitanatura.de

www.amazon.de

www.terraelements.de

Wichtiger Hinweis:

Die Informationen über Nahrungsergänzungsmittel oder Naturheilmittel dienen rein informativen Zwecken und dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Sie beinhalten keinerlei Empfehlungen bezüglich bestimmter Diagnose- oder Therapieverfahren. Die Inhalte dürfen niemals als eine Aufforderung zur Selbstbehandlung oder als Grundlage für Selbstdiagnosen und -medikation verstanden werden!

Texte: auszugsweise Wikipedia/zentrum-der-gesundheit.de/herbal power/NCBI USA/institut-ernaehrung-gesundheit.com/bankhofer-gesundheits-tipps.de/zentrum-der-gesundheit.de/katzenkralle.net

Dieser Artikel vom 03.Mai 2017 wurde aktualisiert

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Autorenteam Sonja und Harry Bode