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Ernährung in der Zukunft: Birkensaft, Algen, Kokosöl und Co.

Trends für die Ernährung von morgen

In Zukunft nur noch fleischlos?
Bild: fotolia

Ist das die Zukunft der Ernährung?

Viele neue Ernährungs­stile bewegen sich in die Richtung: vegetarisch, natürlich, nährstoffreich. Hier zeigen wir Ihnen fünf Trends, die einen Versuch wert sind. Lesen Sie, was dahintersteckt und was die Experten davon halten. Und dann testen Sie ruhig einmal Meeres­algen und dazu ein Glas Birkensaft. Oder braten Sie mit Kokosöl – und entdecken Sie Blumenkohl ganz neu. Oder brühen Sie Ihren Kaffee kalt. Das dauert zwar sehr lange. Schmeckt aber toll und ist bekömm­lich.

Gemüse der Zukunft: Meeres­algen

Ernährung, Kokosöl, Algen
Bild: pixabay

Was steckt dahinter? Algen gelten als unglaublich nähr­stoff­reich: Sie punkten mit hoch­wertigem Eiweiß, viel Kalzium, Eisen und Vitaminen.

Wie zubereiten? Meist werden sie als getrock­nete Blätter angeboten, die in heißem Wasser ziehen müssen. Braun­algen wie Kombu und Wakame schme­cken intensiv. Sie verfeinern etwa Salate und Suppen, sind ein prima Salz­ersatz. Grün­algen wie Meeressalat und Seegras schme­cken mild-süßlich und ergeben aromatische Salate.

Unser Rat. Die salzige Meeresnote passt zu Speisen mit Fisch und Meeresfrüchten. Essen Sie Algen nicht in rauen Mengen: Einige Arten enthalten sehr viel Jod – das bringt die Schild­drüse aus dem Takt. Kaum enthalten oder schlecht verwert­bar ist das für Veganer wichtige Vitamin B12.

Zum Braten und Backen: Kokosöl

Ernährung, Kokosöl
Bild: pixabay

 

Was steckt dahinter? Bio- und Natur­kost­händler bieten natives Kokosöl als naturbelassene Alternative zum stark verarbeiteten, raffinierten Kokos­fett an. Das Fett aus dem Frucht­fleisch der Kokosnuss enthält viele gesättigte, mittel­kettige Fett­säuren. Studien zufolge könnten sie positiv auf den Cholesterinspiegel wirken.

 

 

Wie anwenden? Natives Kokosöl eignet sich zum Kochen und Braten, weniger für Salat. Gerichten wie Currys verleiht es eine exotische Note, Desserts und Kuchen einen süßlich-milden Geschmack. Es kann wie Butter auf Brot gestrichen werden. Die Palette reicht von Öl mit typischem Kokosaroma über geschmacks­neutrales Öl bis zu dick­flüssiger Kokos­creme: Mit Wasser verdünnt schmeckt die Creme wie Kokosmilch und verfeinert Suppen, Smoothies und Soßen.

Unser Rat. Kulinarisch sorgt Kokosöl für Abwechs­lung. So gesund wie oft behauptet ist es aber nicht: Raps- und Olivenöl haben ein güns­tigeres Fett­säurespektrum. Der mögliche positive Effekt der mittel­kettigen Fett­säuren im Kokos­fett muss weiter erforscht werden. Werbeaussagen zu ihrer gesundheitlichen Wirkung (Health Claims), etwa Versprechen zur Gewichts­abnahme, sind laut EU-Recht verboten, da schlüssige Beweise fehlen.

Textquelle: test.de

Dieser Artikel vom 10. September 2016 wurde aktualisiert.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode