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Leukämie: Warum Blutkrebs oft so spät erkannt wird

Nur die Früherkennung von Leukämie kann die Chancen auf Heilung verbessern

Bild: CC0

Leukämie zählt zu den gefährlichsten Krebsformen. Denn die Krankheit wird meist spät entdeckt. Wer oft Nasenbluten hat, denkt schließlich nicht gleich an Krebs. Schauspielerin Christine Kaufmann soll nun an Leukämie und einer Sepsis gestorben sein.

Bei Blutkrebs vermehren sich funktionsuntüchtige Blutzellen, vor allem Abwehrzellen explosionsartig. Nur die Hälfte der Patienten leben noch fünf Jahre nach der Diagnose. Christine Kaufmann soll an Blutkrebs erkrankt sein, berichtete ihre Tochter der „Abendzeitung“. Nun ist die Schauspielerin gestorben. Radioaktive Strahlung und Benzol, etwa aus Zigarettenrauch und Abgasen, erhöhen das Risiko für Leukämie erheblich.

Leukämie, umgangssprachlich Blutkrebs, zählt zu den gefährlichsten Krebsformen. Im Vergleich zu anderen Krebsarten, etwa Brustkrebs oder Darmkrebs, ist Leukämie zwar mit rund 12.000 Neuerkrankungen pro Jahr, darunter etwa 600 Kinder, eher selten. Doch weil der Blutkrebs meist erst spät entdeckt wird, ist die Prognose nicht gut. Nur die Hälfte der erkrankten Menschen lebt fünf Jahre nach der Diagnose „Leukämie“ noch. Dauerhafte Heilung ist selten. Anders als sonst bei Krebs, ist ein jüngeres Alter bei Leukämie übrigens mit einer besseren Prognose verbunden. So sind die Heilungschancen für Kinder mit Leukämie gut, bei Senioren eher schlecht.

Anzeichen einer Leukämie

Doch warum wird diese Krebskrankheit oft so spät erkannt? Die Anzeichen dieser Erkrankungen des blutbildenden Systems sind sehr unspezifisch. Wer etwa öfter mal Nasenbluten hat oder rasch Hämatome entwickelt, denkt nicht gleich an Krebs. Weitere Symptome, die auf Leukämie deuten können:

  • ständig müde
  • blasse Haut
  • kleine, punktförmige Blutungen unter der Haut
  • Appetitlosigkeit
  • Schwindelgefühle
  • Herzrasen
  • Atemnot
  • Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund
  • leichtes, anhaltendes Fieber, obwohl kein Infekt vorliegt
  • Knochenschmerzen
  • Schweißausbrüche, vor allem nachts
  • häufige Infekte, also Abwehrschwäche
  • geschwollene Lymphknoten, etwa unter den Achseln und den Leisten

Eines oder mehrere dieser Anzeichen bedeuten noch nicht, dass Leukämie vorliegt. Doch die Symptome sollte unbedingt ein Arzt abklären.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode