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Maca (Lepidium meyenii)

Ehe man Viagra nimmt, sollte man das pflanzliche Maca probieren

Maca;
Bild: fotolia

Maca – das Superfood der Inkas

Die Maca-Pflanze (Lepidium meyenii) (auch der Anden – Ginseng genannt) gehört zur Gattung der Kressen (Lepidium) in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Sie ist in den peruanischen Bundesstaaten Moquegua sowie Puno beheimatet. Maca wird in den oberen Höhenlagen der peruanischen Anden seit ungefähr 2000 Jahren angebaut und wird als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet.

Die Inkas kannten bereits die Wirkung der Pflanze und machten rege Gebrauch davon. Verwendet wird von der Pflanze hauptsächlich die Knolle bzw. Wurzel, die getrocknet und zerstampft wird. Die belebende Wurzel aus den Anden Südamerikas steigert Vitalität und sexuelle Lust und wirkt gegen chronische Müdigkeit und Depressionen.

Erfahrungsberichten aus Südamerika und den USA zeigen, dass die Teilnehmer von einer Steigerung der Lust auf Sex und der Leistungsfähigkeit, aufgrund von mehr Energie, sprechen.

Fakt ist, dass Wissenschaftler schon nach zwei Wochen eine durchschnittliche Verdoppelung der Spermienzahl feststellen konnten. Gleichzeitig wurden mehr männliche Hormone gebildet und die Probanden beschworen, dass ihr sexuelles Verlangen deutlich zugenommen hätte.

Maca als Mittel für besseren Sex im Alter?

Wortwolke Sex
Bild: fotolia

Heute wird die Knolle als natürliches Aphrodisiakum eingesetzt und findet in der Naturheilkunde Anwendung bei Libidomangel und Potenzproblemen. Maca bessert also Beschwerden während der Wechseljahre bei Frauen, macht mehr Lust auf Sex – sowohl bei der Frau als auch beim Mann, macht Männer leistungsfähiger und stärkt außerdem die körperliche Kondition. Im Fachmagazin CNS Neuroscience & Therapeutics wurde im Jahr 2008 eine Studie von Dr. Dording und Kollegen vom Massachusetts General Hospital in Boston veröffentlicht.

Die Wissenschaftler untersuchten darin 16 Teilnehmer (vor allem Frauen) mit einem Durchschnittsalter von Mitte Dreissig. Sie litten alle unter einer sog. SSRI-bedingten sexuellen Dysfunktion.

Der Begriff SSRI bezeichnet eine Gruppe Antidepressiva, zu deren Nebenwirkungskomplex sexuelle Störungen der unterschiedlichsten Art gehören können, wie z. B. eine verminderte oder gänzlich verschwundene Libido, Impotenz beim Mann, vorzeitiger oder überhaupt kein Orgasmus, gefühllose Geschlechtsorgane bis hin zu emotionaler Abstumpfung.

Maca
Bild: Wikipedia

In besagter randomisierter Doppelblind-Studie erhielt ein Teil der Probanden 1,5 Gramm Maca pro Tag, ein anderer Teil 3 Gramm. Es zeigte sich, dass die höhere Dosis von 3 Gramm Maca pro Tag (nicht aber 1,5 Gramm) zu einer signifikanten Verbesserung der sexuellen Beschwerden führte. Die Forscher stellten zudem fest, dass Maca sehr gut vertragen wurde. Sie schlossen ihren Studienbericht mit dem Fazit, dass Maca die SSRI-bedingte sexuelle Dysfunktion mindern und insbesondere eine vorteilhafte Wirkung auf die Libido haben kann.

 

Was könnte daher besser für ältere Menschen und Ihre alterstypischen Sexprobleme geeignet sein als Maca? Folglich gehört Maca zum ganzheitlichen Repertoire all jener Menschen, die Sex im Alter noch genussvoll und aufregend erleben möchten.

Folgende Nebenwirkungen können bei hoher Dosierung auftreten:

  • Hyperaktivität
  • erhöhter Blutdruck
  • erhöhte Leberwerte

Das Bundesinstitut für Rsikiobewertung (BfR) hat Maca wie folgt bewertet: Lesen Sie den Bericht hier:

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Textquellen: Wikipedia/vitabasix.dom/zentrum-der-gesundheit.de/brigitte.de/http://boy-power.blogspot.de/ihr-wellnes-magazin.de/erfahrungen.com/

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Autorenteam Sonja und Harry Bode