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Wie sinnvoll ist eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung gibt Sicherheit!

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Bild: fotolia

Eine Sterbegeldversicherung ist wichtig!

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod, wer aber die Finanzierung und Gestaltung seiner Bestattung nicht seinen Hinterbliebenen überlassen möchte, sollte sich noch zu Lebzeiten darum kümmern. Bei einer Bestattung fallen – je nach Art der Beisetzung und Beisetzungsfeier – Kosten zwischen 8.000 Euro und 10.000 Euro an.

Doch was ist eine Sterbegeldversicherung im Detail genau?

Das Sterbegeld ist eine Geldleistung, die die Beerdigungskosten ersetzen soll. Mit einer Sterbegeldversicherung sichern Sie diese Kosten ab. Bis 2004 war das Sterbegeld eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Seither müssen die Kosten im Trauerfall von den Angehörigen selbst aufgebracht werden und diese sind verpflichtet diese Kosten zu tragen. 

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Bild: pixabay

Sterbegeldversicherungen wurden schon lange von sogenannten Sterbekassen angeboten. Bei diesen Sterbekassen handelt es sich um kleinere, als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VvaG) organisierte Lebensversicherungen, die auf diese Leistung spezialisiert sind.

Mit dem endgültigen Wegfall des Sterbegelds der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahre 2004 haben auch größere Versicherungsunternehmen Sterbegeldversicherungen in ihr Leistungsangebot aufgenommen. Wer möchte mit dem Gedanken aus dem Leben scheiden, dass die Hinterbliebenen oder Angehörigen sich darum streiten, wer den größten Anteil der Kosten an der Beerdigung tragen muss? Insbesondere dann, wenn man kein Vermögen hinterlässt? Insofern ist man mit einer guten Sterbegeldversicherung in der Form auf der sicheren Seite, dass die eigene Beerdigung einen würdigen Rahmen hat und die Bezahlung aller Kosten sichergestellt ist.

Die Sterbegeldversicherung hat im Vergleich zur klassischen Lebensversicherung einen wirklichen Vorteil: Diese Versicherung kann auch über das 75te Lebensjahr hinaus beantragt werden. Die Versicherungsdauer beziehungsweise der Versicherungsschutz gilt zudem ein Leben lang. Zudem ist die Versicherungssumme im Erlebensfall steuerfrei. Somit qualifiziert sich die Sterbegeldversicherung als eine ideale Bestattungsvorsorge

Doch welche Sterbegeldversicherung soll man wählen?

Es gibt einige Kriterien, nach dem man diese Versicherung abschließen sollte.

Hier einige wichtige Punkte:

  • muss man für die Sterbegeldversicherung eine Gesundheitsprüfung durchlaufen? Man sollte eine Versicherung wählen, welche diese Gesundheitsprüfung nicht fordert.
  • gibt es eine Wartezeit für die Versicherung?
  • ist eine individuelle Versicherungssumme möglich?
  • deckt die Versicherung mit sofortiger Leistung bei Unfalltod die Kosten ab?
  • sind die Abschlussmöglichkeiten der Sterbegeldversicherung unkompliziert?
  • Wichtig zu erwähnen ist noch, dass man beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung einen Begünstigten nennen muss, an den die Versicherung im Todesfall ausgezahlt werden soll.

Da die meisten Sterbegeldversicherungen nur einen einzigen Begünstigten im Todesfall zulassen, sollte die Wahl hier mit Bedacht getroffen werden. Es gilt beispielweise zu bedenken, dass der Begünstigte in der Regel nicht nur die Versicherungssumme zugeteilt bekommt, sondern damit auch in der Verantwortung steht, die Formalitäten rund um die Bestattung zu organisieren und durchzuführen. Eine entsprechende Nähe und Vertrauensbasis sollte also unbedingt gegeben sein.

Dieser Artikel vom 07.08.2014 wurde aktualisiert!

Textequellen auszugsweise: Wikipedia/hansemarkur.de/blog.tarifdiscounter.com/

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Autorenteam Sonja und Harry Bode