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Mediterranes Flair mit Zitruspflanzen für Balkon und Terrasse

Zitruspflanzen
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Expertentipps für Zitruspflanzen

Zitrone, Orange und Mandarine – diese mediterranen Pflanzen sind auf jedem Balkon und jeder Terrasse ein Hingucker. Die ursprünglich aus Südostasien stammenden immergrünen Pflanzen begeistern mit ihren herb-süß duftenden Blüten, glänzenden dunkelgrünen Blättern und leuchtend gelben oder orangenen Früchten. Grundsätzlich brauchen sie nicht viel mehr Pflege als heimische Pflanzen, worauf es bei den Exoten aber ankommt, erklärt der Gartenexperte bei Ahrens+Sieberz.

Standort und Pflege

Zitruspflanzen
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Im Sommer vertragen Zitrone, Orange und Mandarine sogar das Klima in Norddeutschland. Sie benötigen aber einen hellen, sonnigen und geschützten Standort. Nach dem Kauf sollten die Pflanzen in einen ausreichend großen Kübel mit einem durchlässigen Substrat oder spezieller Zitruserde umgesetzt werden. Die Spezialerde enthält neben Humus auch mineralische Bestandteile wie Lavasplitt, Kalkstein- oder Blähtonbruch, die dafür sorgen, dass die Wurzeln auch bei starker Feuchtigkeit ausreichend Sauerstoff erhalten. Im Frühjahr und Sommer freuen sich die Pflanzen, wenn sie alle ein bis zwei Wochen mit einem Zitrusdünger versorgt werden.

Darüber hinaus sollte ausgewogen gegossen werden, also erst wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Zur Blüten- und Fruchtbildung können blühfaule Zitruspflanzen auch durch eine reduzierte Wassergabe angeregt werden.

Einen Rückschnitt im Frühjahr nehmen die Pflanzen ebenfalls nicht übel. Sie treiben dann umso buschiger wieder aus. Zitrus- und andere mediterrane Pflanzen, die für unser Klima geeignet sind, gibt es im Onlineshop unter www.as-garten.de.

Überwinterung

Wie alle mediterranen Pflanzen überwintern auch Zitrone, Orange und Mandarine am besten im Haus, denn sie vertragen keinen Frost. Neben einem zu feuchten Ballen zählen warme und gleichzeitig zu dunkle Standorte zu den häufigsten Pflegefehlern. Daher gilt: Je höher die Raumtemperatur, desto heller muss der Standort sein. In kühleren Räumen darf es dagegen etwas dunkler sein. Im Winterquartier sind die Pflanzen recht trocken zu halten und nur gelegentlich zu gießen. Je kühler der Standort, desto weniger Wasser brauchen sie.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode