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Nervenschäden durch Diabetes I.

Achten Sie als Diabetiker auf die Symptome einer Nervenschädigung

Nervenschäden
djd/Wörwag Pharma/COLOURBOX

Nervenschäden durch Diabetes – das kann man tun!

Blutzucker gut einstellen und Vitamin B1-Mangel beheben

Diabetikern ist oft nicht bewusst, dass ihre kribbelnden und schmerzenden oder taub werdenden Füße eine Folge der Zuckerkrankheit sein können. Das zeigen Ergebnisse der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurden. Demnach leidet etwa jeder zweite Typ-2-Diabetiker unter einer Neuropathie.

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Doch 70 Prozent der Betroffenen wussten gar nichts von ihrer Nervenschädigung. Besonders hoch war die Dunkelziffer bei denjenigen, bei denen die Erkrankung nicht zu Schmerzen, sondern zu einer nachlassenden Sensibilität in den Füßen führte. Dabei ist die Gefahr dieser Folgeerkrankung des Diabetes groß: Die Neuropathie ist die wichtigste Ursache für das diabetische Fußsyndrom, das oft zu einer Amputation führt.

 

Folgeschäden erfolgreich aufhalten

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Es gibt aber gute Möglichkeiten, diese Entwicklung aufzuhalten: Experten betonen dabei vor allem, wie wichtig eine gute Einstellung des Blutzuckers ist. Auch ein erhöhter Blutdruck sollte behandelt werden. Studien zeigen außerdem, dass viele Diabetiker unter einem ausgeprägten Vitamin-B1-Mangel leiden. Dieses Vitamin wird in Folge des Diabetes vermehrt über die Nieren ausgeschieden, spielt aber für die Nerven und den Zuckerstoffwechsel eine große Rolle. Ein Mangel fördert Neuropathien und Schäden an den Blutgefäßen. Daher ist es wichtig, ein Defizit auszugleichen. Dazu wird eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin, angewendet. Es ist etwa in milgamma protekt enthalten, ein Präparat, das es ohne Rezept in der Apotheke gibt. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als Vitamin B1 selbst. So kann es einen nervenschädigenden Vitamin-B1-Mangel effektiv ausgleichen und auch Symptome der diabetischen Neuropathie wie Brennen oder Taubheit spürbar lindern.

Der Lebensstil spielt eine große Rolle

Der Lebensstil eines Diabetikers trägt darüber hinaus wesentlich dazu bei, ob Folgeerkrankungen wie Nervenschäden entstehen. Wer reichlich frisches Gemüse auf seinen Speiseplan setzt und auf eine ausreichende Protein-Zufuhr achtet, beispielsweise durch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen, kann seine Blutzuckerwerte auf diese Weise erheblich verbessern. Kommt man zusätzlich in Bewegung und radelt, schwimmt oder spaziert regelmäßig, hat man dem Diabetes und seinen Folgeerkrankungen aus Sicht von Experten erfolgreich den Kampf angesagt.

Text: djd / Bilder: djd/Wörwag Pharma

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Autorenteam Sonja und Harry Bode