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Nierensteine-Symptome: von leicht bis heftig

Bei einer auftretenden Kolik sofort den Arzt informieren

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Bild: fotolia

Nierensteine: Symptome treten nicht immer auf!

Nierensteine, die ruhig in den Nieren liegen, bereiten im Allgemeinen keine Beschwerden. Sie werden oft nur zufällig im Rahmen einer Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung entdeckt. Erfahren Sie hier, ab wann Nierensteine zum Problem werden.

Besonders gefürchtet ist die Nierenkolik, welche unbedingt einer schnellen ärztlichen Hilfe bedarf. In diesen Notfällen helfen dem Patienten nur sehr starke Schmerzmittel (Opiate).

Schmerzhaft kann es werden, wenn Nierensteine aus den Nieren in den Harnleiter gelangen und dort langsam abwandern. Diese dann als Harnleitersteine bezeichneten Steine können je nach Größe unterschiedlich starke Beschwerden verursachen:

Nieren und Blase
Bild: fotolia

Nierengrieß und sehr kleine Steine fließen mit dem Harn ab – der Betroffene verspürt dabei höchstens einen kleinen, stechenden Schmerz beim Wasserlassen. Problematischer sind größere Nierensteine: Symptome wie starke, kolikartige Schmerzen, die sich innerhalb von 15 bis 30 Minuten fast bis zur Unerträglichkeit steigern und je nach Lage des Steins in andere Körperteile ausstrahlen können, begleiten den akuten Steinabgang. Mediziner sprechen von einer Nierenkolik (Harnleiterkolik). Sie zählt zu den am intensivsten empfundenen Schmerzarten des Menschen und beruht auf einer Reizung (Irritation) und Überdehnung des Harnleiters durch den abgehenden Nierenstein.

 

Nierensteine und die Symptome

Symptome, die auf eine Nierenkolik hinweisen können, sind:

  • Plötzlich auftretende, heftigste, stechende, krampfartige, wellenförmige Schmerzen, die je nach Lage des Nierensteins in den Rücken, den seitlichen Unterbauch, die Leisten oder in die
  • Genitalregion (Schamlippen, Hoden) ausstrahlen können
  • Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
  • Stuhlgang und Blähungen können nicht mehr abgehen (reflektorischer Darmverschluss)
  • Häufiges Wasserlassen kleiner Harnmengen (Pollakisurie) und nicht zu unterdrückender Harndrang
  • Oft Blut im Urin aufgrund von Verletzungen der Schleimhaut in den Harnwegen durch die abgehenden Steinchen; das Blut ist entweder mit freiem Auge sichtbar (Makrohämaturie) oder nur unter dem Mikroskop (Mikrohämaturie)
  • Motorische Unruhe
  • Schweißausbruch, Kollapsneigung
  • Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen beim Wasserlassen bei zusätzlicher Harnwegsinfektion

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Autorenteam Sonja und Harry Bode