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Partnerschaft: Stress als Beziehungskiller!

Stress in der Partnerschaft

Senioren, Paar, Streit
Bild: fotolia

Partnerschaft ohne Stress – gibt es das?

In einer Partnerschaft genügen oft kleine Dinge, um sich aneinander zu reiben.

Damit daraus keine ernsthafte Krise wird, sollte man Ärger nicht unterdrücken, sondern darüber sprechen. Testen Sie Ihren Kommunikationsstil. Einer der Hauptgründe für Trennungen und Scheidungen ist Beziehungsstress. Schweizer Studien zeigen, dass sich die Kommunikation von Paaren unter Stress im Schnitt um 40 Prozent verschlechtert. Wenn nämlich unsere Nerven gespannt sind, reagieren wir schneller gereizt oder unüberlegt.

Wenn Partnerschaften unglücklich verlaufen, heisst das nicht unbedingt, dass die Partner nicht zusammenpassen. Einen grossen Einfluss auf den Verlauf der Partnerschaft haben externe Stressfaktoren. Es sind die kleinen Alltagswidrigkeiten, die sich summieren und viele Paare schleichend in die Krise und letztendlich in die Trennung treiben.

Wie bei Hugo und Monika M. Als er abends nach Hause kommt, hat ihm seine Frau etwas Besonderes gekocht. Doch er nimmt es schlicht nicht zur Kenntnis. Gereizt zieht er sich vor den Fernseher zurück. Monika ist verletzt und stellt, nun ihrerseits aufgebracht, ihren Mann zur Rede. Statt die Ursache für seine Verstimmung zu erklären, faucht Hugo seine Frau bloss an, sie solle nicht immer an ihm herumnörgeln. Der Ehekrach nimmt seinen Lauf…

Erhöhtes Scheidungsrisiko, wenn man zu wenig Zeit hat

Die Forschung macht das Funktionieren einer Beziehung von zwei Dingen abhängig: erstens von der psychischen Stabilität der beiden Partner, zweitens von den Kompetenzen des Paares. Ein erhöhtes Scheidungsrisiko besteht dann, wenn die Partner zu wenig Zeit für sich selbst und füreinander haben, wenn sie mit Stress schlecht umgehen und die Aufgaben des gemeinsamen Alltags nicht bewältigen können. Auch die Art der Kommunikation wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit des Paares aus. Wobei Kommunikation auch Gesten, Mimik, Blicke, Gerüche, Kleidung, Lautstärke und Sprechtempo umfasst – also einfach alles, was zwischen zwei und mehreren Menschen gesendet und empfangen wird.

Schweigen ist nicht immer Gold

Partner, die unter Stress stehen, kommunizieren mehr negativ als positiv. Man macht einander Vorwürfe und wendet sich ab. Zudem verhält man sich in Stresssituationen egozentrisch und interessiert sich kaum für das Gegenüber.

Nur wenn der eine Partner dem Anderen kundtut, weshalb er sich genervt hat und warum ihm die Situation auch emotional so stark zusetzt, kann er Verständnis und Unterstützung erwarten – Schweigen wäre in solchen Situationen nicht Gold, sondern Gift.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode

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