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Neue Trends in der Tumortherapie!

Krebskranke sollten die Hoffnung auf Heilung nicht aufgeben. Ein Durchbruch in der Krebsforschung kann jederzeit erfolgen.

Krebsforschung im molekularen Bereich
Bild: fotolia

Neue Medikamente und eine individuelle Tumortherapie: 2017 schenkt Krebspatienten neue Hoffnung

Fast täglich erreichen uns Meldungen über Erfolge gegen Krebs. Meist handelt es sich um Ergebnisse aus dem Labor oder erste Studien mit wenigen Patienten. Rund zehn Krebsmedikamente stehen kurz vor der Zulassung. Eine gezielte Tumortherapie hilft auch manchem hoffnungslosen Fall. Die klassischen Krebstherapien sind schonender und individueller geworden.

Jedes Jahr 500.000 Neuerkrankungen und 230.000 Tote quer durch alle sozialen Schichten, alle Altersgruppen – Krebs ist die Volkskrankheit schlechthin. Und weil Krebs auch die Angstkrankheit Nummer 1 ist, sind alle empfänglich für Nachrichten, die von „Durchbruch gelungen, endlich Hoffnung, jetzt heilbar …“ sprechen. Viele Patienten sind dann enttäuscht, wenn Ärzte doch nur die klassischen Drei anbieten können: Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. In der Krebsforschung tut sich derzeit zwar mehr als in den Jahrzehnten zuvor. Doch der Weg zur Therapie ist weit.

Jährlich 500.000 Krebsdiagnosen – und jede Erkrankung ist anders

Ärztliche Zweitmeinung bei Krebsdiagnose
Bild: fotolia

Bisher sind 250 – manche Krebsforscher sprechen auch von 300 – Krebsarten und Subtypen bekannt. Sie unterscheiden sich, was Entstehungsgeschwindigkeit, Aggressivität, Neigung zur Metastasenbildung und damit Behandlungsmöglichkeiten und Überlebenschancen angeht. Die Krebsmedizin hat es jedes Jahr mit 500.000 neuen individuell unterschiedlichen Tumorgeschichten zu tun. Die Hälfte handelt von Darmkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs, Brustkrebs oder Prostatakrebs.

Die bedeutsamsten Neuerungen für Krebs kommen aus dem Pharmalabor. Aber auch die klassische Therapie hat sich verändert und verbessert:

  • OPs werden mit computergestützter Hightech-Navigation durchgeführt, oft ohne große Schnitte mit Schlüsselloch-Technik.
  • Bestrahlungen erfolgen in unterschiedlicher Intensität und zielgenau auf den Tumor – das umliegende Gewebe wird geschont.
  • Chemo-Wirkstoffe werden auf Basis der Tumorbiologie ausgewählt und kombiniert. Die zielgerichtete Therapie verbessert die Prognose.
  • Die kombinierte Radio-Chemo-Therapie soll Tumore schrumpfen und weniger radikale Operationen ermöglichen.
  • Generell wird die Therapie heute am Patienten und seinem Tumor ausgerichtet.

Und auch das gehört zu den Neuerungen gegen Krebs: Seit Anfang 2017 ist Cannabis zur Schmerzlinderung zugelassen worden. Für etwa 15 Prozent der Patienten, deren Krebs mit Schmerzen verbunden ist, wirkt Cannabis besser als andere Schmerzstiller.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode