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Trichotillomanie: Therapien für Ausreißer

Eine Zwangserkrankung muss durch einen Psychotherapeuten behandelt werden

Trichotillomanie, Zwangsstörungen,Zwangserkrankungen
Bild: fotolia

Trichotillomanie eine Zwangserkrankung

Bei Trichotillomanie haben Betroffene den Impuls, sich Haare auszureißen, oft so ausgeprägt, dass sie kahle Stellen am Kopf haben. Über erfolgreiche Behandlungen ist wenig bekannt. Eine Studie zeigt: Wirksam sind Psychotherapie, Neuroleptika und der Hustenlöser N-Acetylcystein.

Für Außenstehende ist die Störung oft schwer verständlich: Die Betroffenen reißen sich die Kopfhaare einzeln oder büschelweise aus. Auch Augenbrauen, Wimpern oder Körperhaare können betroffen sein. Anschließend werden die Haare und die Haarwurzel genau untersucht, die Haare zum Mund geführt oder sogar verschluckt. Die Trichotillomanie (von griechisch „trix“: Haar, „tillein“: rupfen und „mania“: Wahnsinn) zählt laut der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) zu den Störungen der Impulskontrolle.

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Laut der amerikanischen gemeinnützigen Organisation „The TLC Foundation for body-focused repetetive behaviors“ sind etwa zwei bis vier Prozent der Bevölkerung im Lauf ihres Lebens von Trichotillomanie betroffen. Genaue Zahlen zur Prävalenz sind allerdings nicht bekannt. Sie dürften niedriger liegen. Im Schnitt tritt das Haareausreißen erstmals im Alter von 11 bis 13 Jahren auf, es kann jedoch in jedem Alter beginnen. Vor der Pubertät sind Jungen und Mädchen gleich häufig betroffen, während im Erwachsenenalter deutlich mehr Frauen als Männer unter „Trich“, so die gängige Abkürzung unter Betroffenen, leiden.

Viele Betroffene berichten, sich des Haareausreißens gar nicht bewusst zu sein. Etwa ein Drittel gibt jedoch an, einen intensiven Drang zum Auszupfen der Haare zu spüren. Der Handlung gehen dabei meist unterschiedliche Gefühle voraus: Angst, Frustration, niedergeschlagene Stimmung, Anspannung oder ein Gefühl von Langeweile oder Leere. Das Zupfen an den Haaren wird dann eingesetzt, um Gefühle zu regulieren und soll, je nach Situation, Entspannung oder Anregung herbeiführen.

Dabei kann die Störung sehr unterschiedlich ausgeprägt sein: vom gelegentlichen Auszupfen einzelner Haare bis zum ständigen Rupfen oder dem Ausreißen ganzer Haarbüschel, was dann meist zu kahlen Stellen auf der Kopfhaut führt. Von einer psychischen Störung spricht man, wenn jemand stark unter dem Haareausreißen leidet oder dadurch deutlich in seinem Alltag und seinen sozialen Kontakten eingeschränkt ist. So kommt es häufig vor, dass die Betroffenen aus Scham nicht über ihre Probleme sprechen und versuchen, die kahlen Stellen vor anderen zu verbergen.

Viele Betroffene berichten, sich des Haareausreißens gar nicht bewusst zu sein. Etwa ein Drittel gibt jedoch an, einen intensiven Drang zum Auszupfen der Haare zu spüren. Der Handlung gehen dabei meist unterschiedliche Gefühle voraus: Angst, Frustration, niedergeschlagene Stimmung, Anspannung oder ein Gefühl von Langeweile oder Leere. Das Zupfen an den Haaren wird dann eingesetzt, um Gefühle zu regulieren und soll, je nach Situation, Entspannung oder Anregung herbeiführen.

Dabei kann die Störung sehr unterschiedlich ausgeprägt sein: vom gelegentlichen Auszupfen einzelner Haare bis zum ständigen Rupfen oder dem Ausreißen ganzer Haarbüschel, was dann meist zu kahlen Stellen auf der Kopfhaut führt. Von einer psychischen Störung spricht man, wenn jemand stark unter dem Haareausreißen leidet oder dadurch deutlich in seinem Alltag und seinen sozialen Kontakten eingeschränkt ist. So kommt es häufig vor, dass die Betroffenen aus Scham nicht über ihre Probleme sprechen und versuchen, die kahlen Stellen vor anderen zu verbergen.

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Der Artikel vom 05. April 2017.

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Autorenteam Sonja und Harry Bode