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Was tun im Todesfall bei einem Angehörigen?

Auch im Trauerfall die Preise für die Bestattung vergleichen - holen Sie sich verschiedene Angebote ein!

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Der Todesfall gehört zum Leben des Menschen.

So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind ihre Wünsche und Bedürfnisse in Bestattungsangelegenheiten.

Ein naher Angehöriger ist gestorben und der Todesfall ist eingetreten. Unerwartet oder nach längerer Krankheit – es stellt sich jetzt die Frage, welches Bestattungsinstitut man für die anstehende Beerdigung auswählt. Mit Bestattern spricht man selten und ungern über die Kosten, welche eine Beerdigung verursachen.

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Dies sollte man aber unbedingt machen, denn die Kosten für Beerdigung, Grab, Stein und andere Dienstleistungen für die Bestattung unterscheiden sich bis zu 40%.

In der Bundesrepublik besteht Bestattungszwang, der in den Bundesländern durch Gesetze und Verordnungen festgelegt ist. Dem Bestattungszwang unterliegen alle menschlichen Leichen und Totgeburten (mindestens 500 Gramm). Dem Bestattungszwang entspricht der Beisetzungszwang für Aschenreste.

Die letzte Reise eines verstorbenen Menschen kann sehr teuer für die Hinterbliebenen werden. Hatte der Verstorbene keine Sterbegeldversicherung gilt die Kostentragungspflicht.

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Kostentragungspflichtige sind bei einer Bestattung gesetzlich festgelegt. Wenn das auf Sie zutrifft, sind Sie zur Übernahme der Bestattungskosten verpflichtet oder müssen die Kosten demjenigen ersetzen, der die Bestattung an Ihrer Stelle beauftragt hat. Können Sie für den Betrag nicht aufkommen, wird die Person belangt, die dem Verstorbenen gegenüber zu Unterhalt verpflichtet war.

War eine andere Person vorsätzlich für den Tod des Verstorbenen verantwortlich, so können die Kosten von dieser zurückverlangt werden.

Müssen die Erben für die Beerdigungskosten aufkommen?

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Gemäß den gesetzlichen Vorschriften im BGB § 1968 gilt der Grundsatz: Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung des Erblassers. Sofern als möglich, können die Kosten der Bestattung durch den Nachlass des Verstorbenen gedeckt werden. Wird das Erbe ausgeschlagen, so trägt der verbliebene Erbe oder die Erbengemeinschaft die Kosten der Bestattung. Die Frist für die Ausschlagung des Erbes beträgt sechs Wochen.

Sollten alle Angehörigen ihr Erbe ausschlagen, bedeutet das nicht, dass die Kosten nicht mehr von diesen getragen werden müssen. Sollte die Gemeinde oder die Stadt die Beisetzung bereits beauftragt und die Kosten getragen haben, können diese von den sogenannten Totenfürsorgeberechtigten zurückverlangt werden.

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Sollte keine Möglichkeit bestehen, die Kosten der Bestattung zu tragen, übernimmt auf Antrag das zuständige Sozialamt eine Sozialbestattung. Der Antragsteller muss kein Arbeitslosengeld II empfangen und keine Sozialhilfe beziehen. Menschen mit niedriger Rente oder geringem Einkommen können generell den Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten im Rahmen einer Sozialbeerdigung stellen. Dazu ist eine Überprüfung des Vermögens der Angehörigen nötig.

Wie hoch sind die Kosten einer Bestattung?

Dies hängt davon ab, wie aufwendig man die Beerdigung gestalten will. Es gibt aber Grundkosten, die bei einer Bestattung auf jeden Fall anfallen. Hier ein Beispiel für die Kosten (Quelle: ottoberg.de)

 

Grundsätzlich setzen sich die Kosten für eine Bestattung zusammen aus:

  • Gebühren und Rechnungen für Fremdleistungen (Behörden, Friedhof, Krematorium, Arzthonorar, Lufttransportkosten etc.). Der Anteil dieser Kosten kann erheblich sein. Er lässt sich nur im
  • Rahmen eines individuellen Angebots ermitteln.
  • Kosten für die Ausgestaltung der Trauerfeier (z. B. für Blumen, Redner, Drucksachen)
  • Leistungen, die vom Bestattungsunternehmen erbracht werden.

Neben dem Preis für einen Sarg und – im Fall einer Feuerbestattung – eventuell einer Urne, werden die Kosten für Leistungen im wesentlichen durch den Aufwand bestimmt, welche die Angehörigen für die Beerdigung wünschen.

Neben den Überführungskosten, der hygienischen Grundversorgung (Waschen sowie Einkleiden der Leiche, Desinfektion und Einbetten) fallen noch Kosten für die Grabstelle, eventuell einen Trauerredner, Blumenschmuck etc. an. Auch können Wochenendzuschläge für die Mitarbeiter des Bestattungsinstituts noch dazu kommen.

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Bild: „UrneGeschlossen“ von Norbert Hüttisch,

Die Erledigung von Formalitäten (Sterbeurkunde etc.) kann aber muss nicht zwingend durch das Bestattungsinstitut erfolgen. Sollte der Verstorbene im Ausland gestorben sein, kommen noch die Kosten des Heimtransports sowie eventueller Nutzung eines Zinnsarges für den Zoll dazu. Es besteht auch die Möglichkeit, die Bestattung im Ausland vornehmen zu lassen. Insbesonder dann ist dies Interessant, wenn man eine Feuerbestattung gewählt hat. Man kann dann die Urne mit den entsprechenden Begleitpapairen kostengünstig nach Deutschland überführen.Schließlich muss man noch ein Grabstein oder eine Grabplatte als Kostenfaktor einrechnen.

 

Letztlich sollte man sich verschiedene Kostenvoranschläge von den Bestattungsinstituten geben lassen.

Weitere hilfreiche Links finden Sie hier:

www.rp-online.de

www.focus.de

www.bestattungen.de

Ganz besonders empfehlen wir Ihnen die Webseite www.todesfall-checkliste.de wo Sie auch die notwendigen Informationen kostenlos per PDF downloaden können.

Wichtiger Hinweis: Wir erhalten keinerlei Vergütung für die Nennung von Bestattungsinstituten!

Dieser Artikel vom 23.10.2013 wurde überarbeitet

Textquellen auszugsweise: Wikipedia/segenius.de/billiger-bestatten-bundesweit.de/welt.de/bestattungen.de/bestattungsvergleich.de/ottoberg.de/focus.de/spiegel.de/

Siegel Seniorenblog
Bild: Der Seniorenblog

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode